{"@context":"https://schema.org","@type":"BreadcrumbList","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Magazin","item":"https://staging.dog-fit.com/magazin"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"Fell & Pflege","item":"https://staging.dog-fit.com/magazin/pflege"},{"@type":"ListItem","position":3,"name":"Zähneputzen für Hunde: warum, wie oft und wie es klappt","item":"https://staging.dog-fit.com/magazin/pflege/zaehneputzen-fuer-hunde-sinnvoll-oder-qual"}]} "> Zähneputzen für Hunde » DOG FIT by PreThis®
Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zur Hauptnavigation springen
Produktberater

Zähneputzen für Hunde: warum, wie oft und wie es klappt

Hund zeigt seine Zähne Zähneputzen für Hunde ist die wirksamste Maßnahme gegen Zahnbelag. Tierzahnärzte empfehlen deshalb, die Zähne täglich zu putzen. Mindestens dreimal pro Woche sollte es aber sein, damit Belag und Zahnstein in Schach bleiben. Das ist wichtig, denn laut dem US-Tierklinikverband AAHA haben die meisten Hunde bis zum Alter von drei Jahren bereits eine Erkrankung des Zahnhalteapparats. Mit Geduld und Lob gewöhnen sich zudem die meisten Hunde gut daran.

Warum ist Zähneputzen für Hunde so wichtig?

Auf den Zähnen bildet sich ständig ein weicher Belag aus Bakterien, die Plaque. Wird er nicht entfernt, verhärtet er zu Zahnstein und reizt das Zahnfleisch. Daraus können eine Zahnfleischentzündung und später eine Erkrankung des Zahnhalteapparats werden. Die Zahnbürste entfernt den Belag dagegen, bevor er hart wird. Die meisten Schäden entstehen übrigens an der Außenseite der Zähne. Genau dort setzt du deshalb beim Putzen an.

Was brauchst du dafür?

  • Eine weiche Zahnbürste: Am besten eine Hundezahnbürste mit weichen Borsten. Für den Anfang eignet sich außerdem ein Fingerling oder ein weiches Tuch.
  • Zahnpasta für Hunde: Zahnpasta für Menschen ist nicht zum Verschlucken gedacht. Manche Sorten enthalten zudem viel Natrium oder Xylit, das für Hunde giftig ist. Auch Natron ist ungeeignet.
  • Lob und Geduld: Lobe deinen Hund während des Putzens und beende jede Runde positiv.

So gewöhnst du deinen Hund Schritt für Schritt daran

  • Ruhiger Moment: Wähle zunächst eine ruhige Zeit und einen ruhigen Ort, zum Beispiel nach dem Spaziergang.
  • Erst mit dem Finger: Fahre mit dem Finger oder einem weichen Tuch über die Außenseiten einiger Zähne. Anfangs genügen dabei wenige Zähne.
  • Zahnpasta probieren lassen: Lass deinen Hund dann die Zahnpasta kosten. Akzeptiert er sie, gib sie anschließend auf das Tuch.
  • Dann die Bürste: Klappt das gut, wechselst du zur Zahnbürste. Beginne mit den großen Backenzähnen und den Eckzähnen.
  • Dauer: Putze etwa 30 Sekunden pro Seite. Wird dein Hund unruhig, mach jedoch eine Pause und geh beim nächsten Mal einen Schritt zurück.

Was ist mit Kauartikeln und Zahnpflegefutter?

Geeignete Kauartikel, Zahnpflegefutter oder Zusätze fürs Trinkwasser können die Zahnpflege ergänzen. Sie ersetzen das Putzen jedoch nicht. Orientierung bietet zum Beispiel die Liste des Veterinary Oral Health Council (VOHC), der nur Produkte aufnimmt, deren Wirkung gegen Belag und Zahnstein belegt ist. Frag am besten in deiner Tierarztpraxis, was zu deinem Hund passt.

Und wenn schon Zahnstein da ist?

Zahnstein lässt sich nicht wegputzen. Er wird deshalb in der Tierarztpraxis entfernt, und zwar unter Narkose. Der US-Tierklinikverband AAHA unterstützt das, weil Zähne und Zahnfleisch nur so gründlich untersucht und gereinigt werden können. Danach sorgt regelmäßiges Putzen dafür, dass sich neuer Zahnstein langsamer bildet. Außerdem empfehlen Tierzahnärzte regelmäßige Kontrollen.

Häufige Fragen

Wie oft sollte ich meinem Hund die Zähne putzen?

Am besten täglich. Dreimal pro Woche gilt als Minimum, damit Belag und Zahnstein nicht überhandnehmen.

Darf ich Zahnpasta für Menschen verwenden?

Nein. Sie ist nicht zum Verschlucken gedacht und kann Xylit enthalten, das für Hunde giftig ist. Nimm deshalb immer eine Zahnpasta für Hunde.

Was mache ich, wenn sich mein Hund nicht putzen lässt?

Geh zurück zu einem leichteren Schritt, etwa zum Finger oder zum Tuch, und übe in kurzen Einheiten mit viel Lob. Öffne das Maul nicht mit Gewalt. Klappt es trotzdem nicht, hilft dir deine Tierarztpraxis weiter.

Ersetzen Kauartikel das Zähneputzen?

Nein. Kauartikel können die Pflege ergänzen, das Putzen bleibt jedoch die wirksamste Maßnahme gegen Zahnbelag.

Quellen

Zähneputzen wird mit der Zeit zur Routine. Ein paar Minuten am Tag halten das Maul deines Hundes gesund und sind außerdem eine schöne gemeinsame Zeit.

Weiterlesen: Zahnfleischentzündung beim Hund · Mundgeruch beim Hund · Warum stinken alte Hunde?


DOG FIT by PreThis® WHITE dental plus

Aus unserem Sortiment: DOG FIT by PreThis® WHITE dental plus: Ergänzungsfuttermittel aus 93,75 % Kelpalgen und 6,25 % Rhabarberwurzel-Extrakt (Rheum palmatum, 4:1). Vegan.

Kommentarbereich
Wir freuen uns auf deinen Kommentar
Jeder Kommentar wird vor der Veröffentlichung sorgfältig geprüft, um sicherzustellen, dass er unserer Netiquette entspricht und thematisch relevant ist.
Datenschutz
Weitere Beiträge

🐾 Auch Hunde lieben Cookies 🐾

Cookies sind nicht böse! Einige sorgen dafür, dass unsere Webseite funktioniert. Andere helfen uns, die Webseite zu analysieren, deine Erfahrung mit uns zu verbessern und dir passende Werbung zu zeigen, auch über Partner wie Google und Meta. Gib uns dafür bitte dein Einverständnis mit einem Klick auf „Ok, weiter geht's“. 🐕 Deine Wahl kannst du jederzeit unter „Cookie-Einstellungen“ unten auf der Seite ändern.

Cookie-Einstellungen

Einstellungen werden geladen.