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Degenerative Myelopathie bei Hunden


Degenerative Myelopathie bei Hunden

Die degenerative Myelopathie ist ein langsam fortschreitender Abbau des Rückenmarks, vor allem bei älteren großen Rassen, und beginnt oft mit Schwäche und Koordinationsproblemen der Hinterhand. Heilbar ist sie nicht, die Diagnose gehört in tierärztliche Hand. Begleitend können Nerven und Muskulatur unterstützende Nährstoffe wie Vitamin B und Vitamin E die normale Nervenfunktion sinnvoll unterstützen.

Was ist eine Degenerative Myelopathie (DM)?

Degenerative Myelopathie (DM) ist eine fortschreitende Erkrankung des Rückenmarks, die insbesondere bei älteren Hunden auftritt. Sie führt zu einer schrittweisen Verschlechterung der motorischen Funktionen und kann letztlich zu Lähmungen führen. In diesem Artikel erforschen wir die Ursachen, Symptome und Behandlungsmöglichkeiten der DM, um Hundebesitzern wertvolle Einblicke und Hilfestellungen zu bieten.

Ursachen der Degenerativen Myelopathie

Die genaue Ursache der DM ist noch nicht vollständig geklärt. Es wird vermutet, dass eine genetische Veranlagung eine Rolle spielt. Besonders häufig tritt die Krankheit bei bestimmten Rassen wie dem Deutschen Schäferhund, Boxer und Pembroke Welsh Corgi auf. Ein defektes Gen, das für das Protein SOD1 kodiert, wurde mit der Krankheit in Verbindung gebracht. Dieser genetische Faktor führt zu einer Degeneration der Nervenfasern im Rückenmark, was die Nervensignale stört.

Symptome & Management


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Diagnose und Therapie

Die Diagnose einer degenerativen Myelopathie erfolgt meist durch eine Kombination aus klinischer Untersuchung, neurologischer Bewertung und dem Ausschluss anderer Erkrankungen. Bildgebende Verfahren wie MRT oder CT sowie spezielle Gentests können unterstützend herangezogen werden, um die Diagnose abzusichern

Eine Heilung der DM ist bislang nicht möglich. Die Therapie konzentriert sich daher vor allem auf die Linderung der Symptome, die Unterstützung der Bewegungsfähigkeit und den Erhalt der Lebensqualität. Physio- und Bewegungstherapie, gezielte Hilfsmittel wie Tragehilfen oder spezielle Geschirre sowie eine angepasste Umgebungsgestaltung können den Alltag von Hund und Halter erleichtern.

Die Rolle der Mikronährstoffe

Eine ausgewogene Versorgung mit Mikronährstoffen kann bei Hunden mit degenerativer Myelopathie eine wichtige unterstützende Rolle spielen. Insbesondere die B-Vitamine stehen im Fokus, da sie einen Beitrag zum Erhalt der normalen Nervenfunktion und des Energiestoffwechsels leisten. B-Vitamine sind an vielen Stoffwechselvorgängen im Nervensystem beteiligt und unterstützen die Regeneration und Funktion von Nervenfasern. Auch bei älteren Hunden, die häufig von DM betroffen sind, kann eine bedarfsgerechte Zufuhr dieser Mikronährstoffe zur Stabilisierung der allgemeinen Vitalität beitragen.

Alltagstipps für Hundehalter

Der Alltag mit einem an DM erkrankten Hund erfordert Geduld, Anpassungsfähigkeit und Fürsorge. Hilfreich sind regelmäßige, auf die Fähigkeiten des Hundes abgestimmte Bewegungsübungen, um die Muskulatur so lange wie möglich zu erhalten. Rutschfeste Unterlagen, Rampen oder Tragehilfen können den Hund bei der Fortbewegung unterstützen. Auch gezielte Beschäftigung, Kuschelzeiten und kleine Erfolgserlebnisse im Alltag fördern das Wohlbefinden. Wichtig ist, den Hund weder zu überfordern noch zu unterfordern – kleine Anpassungen können im Alltag viel bewirken.

Du und dein Hund: Jeder Tag mit einem Hund, der besondere Unterstützung benötigt, bringt Herausforderungen – aber auch wertvolle gemeinsame Momente. Mit Aufmerksamkeit, Geduld und einer liebevollen Begleitung kannst du dazu beitragen, dass dein Hund sich sicher und geborgen fühlt.


Herz und Pfote


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Frau Dr. med. vet. Sibylle Ott spielt eine zentrale Rolle in unserem Team bei DOG FIT by PreThis®. Als erfahrene Tierärztin mit naturheilkundlichen Fachwissen, trägt sie entscheidend zur Entwicklung unserer Produkte bei. Ihre Erfahrung und ihr tiefes Verständnis für die Bedürfnisse von Hunden fließen in viele Formeln, die wir kreieren. Sie ist ein wertvoller Schatz für unser Team und für das Wohlbefinden vieler Hunde.

Frau Dr. med. vet. Ott
Dieser Artikel dient lediglich der Informationsgewinnung und ersetzt keine professionelle Beratung durch einen Tierheilpraktiker oder Tierarzt. Die Informationen erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit und stellen keine geeignete Grundlage für gesundheitsbezogene Entscheidungen oder Selbstdiagnosen dar. Ergänzungsfuttermittel ersetzen keine ausgewogene Ernährung und dienen nicht der Heilung von Krankheiten.