Das Vestibularsyndrom betrifft den Gleichgewichtssinn deines Hundes und zeigt sich plötzlich durch Kopfschiefhaltung, Taumeln und Augenzittern. Es sieht dramatisch aus, bessert sich aber oft, gehört jedoch tierärztlich abgeklärt. Begleitend können Nerven unterstützende Nährstoffe wie Vitamin B und Vitamin E die normale Nervenfunktion sinnvoll unterstützen.
Was ist das Vestibular-Syndrom?
Das Vestibular-Syndrom ist eine neurologische Störung, die das Gleichgewichtssystem des Hundes beeinträchtigen kann. Wenn es bei älteren Hunden auftritt, wird es oft als geriatrisches Vestibular-Syndrom bezeichnet. Typische Anzeichen können Schwindel, Kopfschiefhaltung, Schwanken, Torkeln, rollende Bewegungen sowie Augenzucken (Nystagmus) sein.
Es handelt sich dabei nicht um eine eigenständige Erkrankung, sondern um ein Symptom, das auf verschiedene zugrunde liegende Ursachen hinweisen kann. Das Vestibular-Syndrom betrifft zwar überwiegend ältere Hunde, kann aber prinzipiell in jedem Alter auftreten.
Mögliche Ursachen des Vestibular-Syndroms
Es gibt zwei Arten des Vestibular-Syndroms, die periphere und die zentrale Form. Das periphere Syndrom ist die häufigste Variante und wird durch Probleme im Innenohr verursacht. Mögliche Ursachen können Ohrenentzündungen, Traumata, Tumore oder eine Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose) sein. Das zentrale Vestibular-Syndrom ist seltener und wird durch Veränderungen im Gehirn, wie Infektionen, Entzündungen, Tumore oder Schlaganfälle, ausgelöst.