Unsere Tierärztin Sibylle
Unsere Tierärztin Dr. med. vet. Sibylle Ott ist von Anfang an dabei.
- Seit über 25 Jahren
- Hergestellt in Deutschland, jede Charge geprüft
- Mit unserer Tierärztin entwickelt

Dr. med. vet. Sibylle Ott
Dr. med. vet. Sibylle Ott ist eine wesentliche Säule im Team von DOG FIT by PreThis®. Seit der Gründung unseres Unternehmens trägt sie mit ihrem tierärztlichen Fachwissen maßgeblich zur Entwicklung unserer Produkte bei. Ihre Sicht auf die Tiergesundheit ermöglicht es uns, Produkte anzubieten, die tierärztliches Wissen und natürliche Zutaten verbinden.
Als Züchterin von Zwergpinschern bringt Sibylle zudem viel praktische Erfahrung mit und kennt die Bedürfnisse von Hunden und ihren Haltern aus erster Hand. Ihr Engagement und ihre Leidenschaft für Hunde machen sie zu einer großen Bereicherung für unser Team.
Der Hund in unserer modernen Welt
Sie sagt:
Unsere Hunde sind keine Wildtiere mehr, und das hat Vor- und Nachteile. Sie leben oft in einer asphaltierten, zivilisierten Umgebung, viele bewegen sich zu wenig und haben oft zu wenig Gelegenheit, ihrem Verstand und ihren ureigenen Bedürfnissen zu folgen. Statt der Jagd bekommen sie heute meist Fertigfutter aus Dose oder Sack. Trotz alledem leben sie oft länger als ihre wilden Verwandten.
Sorge dafür, dass dein Hund schlank bleibt, genug Bewegung und geistige Anregung hat und sich in seinem „Menschenrudel“ wohlfühlt. Fällt dir an deinem Hund etwas auf, lass ihn bitte zuerst in einer Tierarztpraxis untersuchen. Für die tägliche Fütterung haben wir Ergänzungsfuttermittel entwickelt, die ich auch bei meinen eigenen Hunden verwende.
Der Hund » unser ältestes Haustier
Für ein aktives Hundeleben voller Lebensfreude.
Seit Jahrtausenden unsere treuen Begleiter
Der Hund ist mit großem Abstand das älteste Haustier. Hunde gibt es seit mindestens 15.000 Jahren, damit sind sie fast doppelt so alt wie Rinder, Schafe, Ziegen und Schweine und noch viel älter als Hauspferde und Katzen. Und das ist einzigartig in der Naturgeschichte: Schon davor lebten Steinzeitmenschen und Wölfe etwa 100.000 Jahre in enger Gemeinschaft. Wölfe haben sich uns freiwillig angeschlossen, sie haben sich sozusagen selbst domestiziert. Und sie hatten auch Einfluss auf unsere Entwicklung!
Zum Vergleich: Die Rinderhaltung ist höchstens 8.000 Jahre alt, trotzdem vertragen viele Erwachsene bis heute keinen Milchzucker (Laktoseintoleranz). Welchen Einfluss Wölfe und Hunde in unserer gemeinsamen Evolutionsgeschichte auf uns hatten, ist kaum zu ermessen! Wie absurd, wenn heute viele Menschen glauben, es wäre normal, in Betonfluchten zu leben, und Hunde hätten keinen Platz mehr an unserer Seite.
Hundeliebe von klein auf
Meine Begeisterung für Hunderassen ist wohl ein großväterliches Erbe. In meinen Augen sind all die wunderbaren Hunderassen eine der größten und ältesten kulturellen Leistungen des Menschen. Assyrische Molosser, Windhunde aus der Pharaonenzeit, Nackthunde der Azteken oder mittelalterliche Saupacker: Die Hundezucht ist so alt wie der zivilisierte, kultivierte Mensch.
Ich finde es sehr schade, dass sich heute viele Hundefreunde vom Rassehund abwenden, denn anders als Kunstwerke lässt sich dieses lebendige kulturelle Erbe nicht konservieren. Es bleibt nur erhalten, solange Menschen es weitertragen. Entsprechend hatte ich mit einem Shiba Inu, einem Akita Inu und einem Chesapeake Bay Retriever auch schon ganz besondere Rassehunde. Hinzu kam ein Schäferhund vom alten Schlag: langbeinig und aufrecht. Und jetzt züchte ich Zwergpinscher. Selbstverständlich hat aber auch jeder Mischling seinen berechtigten Platz an unserer Seite, und es gibt so viele, die noch ein Zuhause suchen.
Ursprünglich suchten wir nur ein nettes, pflegeleichtes Hundchen, mit dem unser Sohn auf dem Hundeplatz arbeiten könnte. Die Schnauzer meiner Schwester („Schwarze Zwergschnauzer vom Kirbachtal“) waren mir zu haarig, aber sie hat uns auf die Zwergpinscher aufmerksam gemacht: eine alte Rasse, die man inzwischen kaum noch sieht. Die temperamentvollen, schlauen Hunde schienen genau das Richtige für unseren Sohn zu sein. Wenn auch natürlich zu langweilig für mich. Ja, das dachte ich tatsächlich, wie ahnungslos!
Heute züchte ich aus Überzeugung: Was für eine großartige, zu Unrecht in Vergessenheit geratene Rasse! Lebhaft ohne Nervosität, bei allem Temperament in sich ruhend, selbstbewusst, kernig ohne jede Schärfe und leistungsbereit wie der beste Schäferhund. Wie ein Wolf, nur ganz klein!
Sibylle