Die Schwere der Patellaluxation wird in verschiedene Grade eingeteilt:
- Grad 1: Die Kniescheibe springt nur gelegentlich aus ihrer Führung und gleitet meist spontan zurück.
- Grad 2: Die Luxation tritt häufiger auf, die Kniescheibe bleibt manchmal außerhalb der Rinne, lässt sich aber noch manuell oder durch Bewegung zurückführen.
- Grad 3: Die Kniescheibe ist die meiste Zeit luxiert, kann aber mit Druck zurückverlagert werden, springt jedoch schnell wieder heraus.
- Grad 4: Die Kniescheibe ist dauerhaft aus der Führungsrinne und kann nicht mehr zurückverlagert werden.
Symptome und Alltag mit Patellaluxation
Zu den häufigsten Symptomen zählen plötzliches Hüpfen auf drei Beinen, Lahmheit, Unsicherheit beim Laufen oder eine sichtbare Schonhaltung. In milderen Fällen bemerken Halter oft nur gelegentliches „Aussetzen“ beim Laufen, während fortgeschrittene Stadien zu Schmerzen und Bewegungseinschränkungen führen können. Die Diagnose und Einschätzung des Schweregrads sollte immer durch eine Tierärztin oder einen Tierarzt erfolgen.
Ernährung und Management
Neben der tierärztlichen Behandlung und – bei Bedarf – physiotherapeutischen Maßnahmen kann ein angepasstes Körpergewicht die Gelenke entlasten und den Verlauf positiv beeinflussen. Hochwertige, ausgewogene Ernährung, Ergänzung und regelmäßige Bewegung (angepasst an den Zustand des Hundes) sind entscheidend. Mikronährstoffe wie spezielle Gelenknährstoffe können zur Unterstützung der physiologischen Gelenkfunktion beitragen.
Du und dein Hund: Es gibt viele schöne Möglichkeiten, gemeinsam mit seinem Hund den Alltag zu erleben und besondere Momente zu genießen. Ob beim Spaziergang, beim Training oder beim Entspannen zuhause – das Miteinander bereichert das Leben auf ganz eigene Weise.