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Kräuter & Pflanzen » Kraft der Natur für Hunde


Als Kräuter bezeichnet man Pflanzen, die wegen ihrer Inhaltsstoffe verwendet werden und nicht wegen ihres Nährwerts. Genutzt wird dabei fast nie die ganze Pflanze, sondern gezielt der Teil, in dem diese Stoffe stecken: Wurzel, Blatt, Blüte, Samen oder Rinde.

Kräuter und Pflanzen in der Hundeernährung

Lange bevor moderne veterinärmedizinische Ansätze entstanden, gehörten Kräuter zum festen Bestand der Tierhaltung. Dieses Wissen ist über Generationen weitergegeben worden und wird heute von vielen Hundehaltern wiederentdeckt.

Botanisch haben Kräuter wenig gemeinsam. Sie stammen aus ganz unterschiedlichen Pflanzenfamilien und werden zu unterschiedlichen Zeiten geerntet. Was sie verbindet, ist die Art der Verwendung: Es geht um die Inhaltsstoffe, nicht um Kalorien oder Eiweiß.

Welche Pflanzenteile verwendet werden

Wo die wertgebenden Stoffe sitzen, ist von Pflanze zu Pflanze verschieden. Bei Eibisch, Süßholz und Kalmus ist es die Wurzel, bei Salbei und Spitzwegerich das Blatt, bei Linde und Holunder die Blüte. Anis, Fenchel und Schwarzkümmel liefern ihre Öle über Samen und Früchte, bei der Fichte sind es die jungen Nadeln und Triebe.

Entsprechend unterschiedlich fällt auch die Verarbeitung aus. Wurzeln werden geschnitten und getrocknet, Blüten schonend bei niedriger Temperatur, ölhaltige Samen erst kurz vor der Weiterverarbeitung vermahlen, damit die ätherischen Öle erhalten bleiben.

Wofür Kräuter in der Ernährung deines Hundes geschätzt werden

Die Kräuter in unseren Rezepturen bringen unterschiedliche Stoffgruppen mit. Eibisch, Islandmoos und Spitzwegerich liefern Schleimstoffe, die Wasser binden und aufquellen. Anis, Fenchel und Thymian bringen ätherische Öle mit.

Kalmus liefert Bitterstoffe, Flavonoide aus Linde und Holunder haben antioxidative Eigenschaften. Zusammen ergänzen sie die tägliche Fütterung um eine Vielfalt, die ein einzelnes Kraut nicht bieten kann.

Unsere Kräuter und Pflanzen

In unseren Rezepturen verwenden wir die folgenden Kräuter und Pflanzen. Jeder Eintrag nennt die botanische Art, den verwendeten Pflanzenteil und die Stoffgruppe, für die er bekannt ist.

  • Schwarzkümmelschrot: Samen von Nigella sativa, reich an ungesättigten Fettsäuren und ätherischen Ölen.
  • Anis: Früchte von Pimpinella anisum, enthalten ätherische Öle, vor allem Anethol.
  • Islandmoos: botanisch eine Flechte (Cetraria islandica), reich an Schleim- und Bitterstoffen.
  • Brennnesselkraut: Blätter von Urtica dioica, liefern Mineralstoffe wie Eisen und Kalium sowie Flavonoide.
  • Johannisbrot: Frucht des Johannisbrotbaums (Ceratonia siliqua), reich an löslichen Ballaststoffen und von Natur aus mild süß.
  • Eibischwurzel: Wurzel von Althaea officinalis, hoher Anteil an Schleimstoffen.
  • Kalmuswurzel: Wurzelstock von Acorus calamus, enthält Bitterstoffe und ätherische Öle.
  • Fenchel: Früchte von Foeniculum vulgare, mit den ätherischen Ölen Anethol und Fenchon.
  • Lindenblüten: Blüten der Linde (Tilia), enthalten Flavonoide und Schleimstoffe.
  • Fichtennadeln und Fichtensprossen: junge Triebe der Fichte (Picea abies), reich an ätherischen Ölen.
  • Salbeiblätter: Blätter von Salvia officinalis, mit ätherischen Ölen und Gerbstoffen.
  • Spitzwegerichkraut: Kraut von Plantago lanceolata, enthält Schleimstoffe und Iridoidglykoside.
  • Holunderblüten: Blüten von Sambucus nigra, reich an Flavonoiden.
  • Süßholzwurzel: Wurzel von Glycyrrhiza glabra, enthält Glycyrrhizin und schmeckt von Natur aus süß.
  • Huflattichblätter: Blätter von Tussilago farfara, traditionell wegen ihres Schleimstoffgehalts verwendet.
  • Thymian: Kraut von Thymus vulgaris, mit dem ätherischen Öl Thymol.
  • Teufelskralle: Wurzelknollen von Harpagophytum procumbens aus dem südlichen Afrika, bekannt für ihre Iridoidglykoside.

Herkunft und Qualität

Kräuter sind Naturprodukte. Erntejahr, Standort und Trocknung entscheiden darüber, wie viel von den wertgebenden Stoffen am Ende tatsächlich enthalten ist. Deshalb ist die Auswahl des Rohstoffs bei Kräutern besonders wichtig.

Wir arbeiten seit vielen Jahren mit denselben, festen Lieferanten zusammen. Deren Ware ist rückstandskontrolliert und wird von uns zusätzlich in unabhängigen Laboren geprüft, bevor sie in die Produktion geht.

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Die Inhalte dienen der Information und ersetzen keine Beratung durch eine Tierarztpraxis. Unsere Produkte sind Ergänzungsfuttermittel für Hunde. Sie ersetzen keine tierärztliche Untersuchung oder Behandlung. Hat dein Hund Beschwerden, wende dich bitte an deine Tierarztpraxis.

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