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Krebs & Tumore bei Hunden

Krebs und Tumore bei Hunden

Was Tumore beim Hund bedeuten und worauf du achten kannst.

Auf einen Blick
Was ist das?
Unkontrolliertes Zellwachstum, Tumore können gutartig oder bösartig sein.
Typische Anzeichen
Knoten, die nicht verschwinden, Gewichtsverlust, Mattigkeit, nicht heilende Wunden.
Häufig betroffen
Vor allem ältere Hunde, manche Rassen haben ein höheres Risiko.
Diagnose
Abtasten, Blutwerte, bildgebende Verfahren sowie Zellprobe oder Biopsie.
Lesezeit 3 Minuten Senioren

Wann solltest du zur Tierarztpraxis?

Jeden neuen Knoten solltest du zeitnah ansehen lassen. Sofort zur Praxis, wenn:

  • ein Knoten schnell wächst, sich verändert oder blutet,
  • dein Hund Atemnot hat, plötzlich zusammenbricht, blasse Schleimhäute oder einen dicken Bauch hat,
  • er unerklärlich lahmt oder deutlich an Gewicht verliert.

Was sind Krebs und Tumore?

Ein Tumor ist eine Gewebewucherung durch unkontrolliertes Zellwachstum. Gutartige Tumore wachsen meist langsam, dringen nicht in umliegendes Gewebe ein und streuen nicht. Bösartige Tumore, also Krebs, können in umliegendes Gewebe einwachsen und Tochtergeschwülste in anderen Organen bilden. Viele Knoten beim Hund sind gutartig. Ob ein Knoten gut- oder bösartig ist, lässt sich aber nur in der Tierarztpraxis klären.

Welche Risikofaktoren gibt es?

  • Alter: Mit zunehmendem Alter steigt das Risiko.
  • Rasse: Manche Rassen sind für bestimmte Krebsarten anfälliger.
  • Umwelt: Zum Beispiel Passivrauch oder bestimmte Chemikalien werden als Risiko diskutiert.
  • Hormone: Manche Tumore, etwa an der Gesäugeleiste, hängen mit Hormonen zusammen.

Auf welche Anzeichen solltest du achten?

  • Knoten oder Schwellungen, die nicht verschwinden oder wachsen
  • Gewichtsverlust oder Appetitlosigkeit
  • Mattigkeit und weniger Lust auf Bewegung
  • Probleme beim Atmen, Schlucken, Urin- oder Kotabsatz
  • Wunden, die nicht heilen, oder Blutungen
  • Lahmheit oder Schmerzen ohne erkennbaren Grund

Wie stellt die Tierarztpraxis die Diagnose?

  • Abtasten und Untersuchung
  • Zellprobe: Mit einer feinen Nadel werden Zellen entnommen und untersucht.
  • Biopsie: Eine Gewebeprobe sichert die Diagnose.
  • Blutwerte und Bildgebung: Röntgen, Ultraschall, CT oder MRT zeigen, ob und wo sich Tumore ausgebreitet haben.

Welche Rassen sind besonders betroffen?

Einige Rassen haben ein höheres Risiko für bestimmte Krebsarten, zum Beispiel:

  • Golden Retriever: Lymphome und Hämangiosarkome
  • Berner Sennenhund: histiozytäre Tumore
  • Boxer: Mastzelltumore
  • Rottweiler: Knochenkrebs (Osteosarkom)

Frag deine Tierarztpraxis, worauf du bei deinem Hund besonders achten solltest.

Was du im Alltag tun kannst

  • Taste deinen Hund regelmäßig ab, zum Beispiel beim Bürsten.
  • Notiere Größe und Stelle von Knoten, dann erkennst du Veränderungen leichter.
  • Lass jeden neuen Knoten zeitnah ansehen, statt abzuwarten.
  • Ist dein Hund erkrankt, geben feste Abläufe, Ruhe und viel Zuwendung Sicherheit. Über Behandlung und Fütterung entscheidest du gemeinsam mit deiner Tierarztpraxis.

Häufige Fragen zu Tumore

Ist jeder Knoten Krebs?

Nein, viele Knoten sind gutartig. Ob ein Knoten gut- oder bösartig ist, lässt sich nur mit einer Zellprobe oder Biopsie sicher sagen.

Soll ich bei einem neuen Knoten abwarten?

Besser nicht, lass ihn zeitnah ansehen. Notiere dir Größe und Stelle, dann lassen sich Veränderungen leichter erkennen.

Welche Hunde sind besonders gefährdet?

Das Risiko steigt mit dem Alter, und einige Rassen sind für bestimmte Krebsarten anfälliger. Frag deine Tierarztpraxis, worauf du bei deinem Hund achten solltest.

Was kann ich im Alltag tun?

Taste deinen Hund regelmäßig ab und achte auf Veränderungen im Verhalten. Feste Abläufe, Ruhe und viel Zuwendung tun ihm gut.

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Tierärztliche Expertise im Herzen unseres Teams

Frau Dr. med. vet. Sibylle Ott gehört von Anfang an zu unserem Team bei DOG FIT by PreThis®. Als erfahrene Tierärztin begleitet sie unsere Arbeit fachlich und bringt ihr Wissen rund um die Gesundheit von Hunden ein. Ihre Erfahrung und ihr tiefes Verständnis für die Bedürfnisse von Hunden sind uns eine wichtige Orientierung. Sie ist ein wertvoller Schatz für unser Team und für das Wohlbefinden vieler Hunde.

Frau Dr. med. vet. Ott

Die Inhalte dienen der Information und ersetzen keine Beratung durch eine Tierarztpraxis. Unsere Produkte sind Ergänzungsfuttermittel für Hunde. Sie ersetzen keine tierärztliche Untersuchung oder Behandlung. Hat dein Hund Beschwerden, wende dich bitte an deine Tierarztpraxis.

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