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Algen » Nährstoffe aus dem Meer


Algen für Hunde

Algen sind Meerespflanzen und liefern eine ungewöhnlich dichte Mischung an Mikronährstoffen, darunter Jod, Calcium, Magnesium und Zink sowie die Vitamine A, C und E. In der Hundeernährung werden sie genutzt, um die tägliche Fütterung um genau diese Spurenelemente zu ergänzen. Eine Gruppe von Braunalgen, der Kelp, wird darüber hinaus traditionell mit der Maulhygiene in Verbindung gebracht.

Was Algen sind und wo sie wachsen

Algen gehören zu den ältesten Lebensformen der Erde. Botanisch sind sie keine Landpflanzen: Sie bilden weder Wurzeln noch Stängel oder Blätter, sondern nehmen alles, was sie zum Wachsen brauchen, über ihre gesamte Oberfläche direkt aus dem Wasser auf.

Grob unterscheidet man drei Gruppen: Braunalgen, Rotalgen und Grünalgen. Sie unterscheiden sich in ihren Farbstoffen, in der Wassertiefe, in der sie wachsen, und in ihrer Zusammensetzung. Für die Tierernährung sind vor allem Braunalgen aus kalten, sauberen Küstengewässern interessant.

Was Algen für die Ernährung mitbringen

Weil Algen ihre Nährstoffe unmittelbar aus dem Meerwasser ziehen, sind sie natürliche Sammler von Mineralstoffen und Spurenelementen. Typisch sind Jod, Calcium, Magnesium und Zink sowie die Vitamine A, C und E, eine Kombination, die in dieser Dichte kaum eine Landpflanze mitbringt.

Jod ist dafür das beste Beispiel: In vielen Futtermitteln kommt es nur in geringen Mengen vor, während Algen es aus dem Meerwasser aufnehmen und einlagern. Wie viel es am Ende ist, hängt von der Algenart und vom Erntegebiet ab. Deshalb entscheidet die Auswahl des Rohstoffs über seine Qualität.

Wofür Algen in der Ernährung deines Hundes geschätzt werden

Jod trägt zur normalen Bildung von Schilddrüsenhormonen bei, die den Stoffwechsel steuern. Calcium und Magnesium tragen zur Erhaltung normaler Knochen und Zähne bei, Zink zur Erhaltung normaler Haut und normalen Fells.

Die Braunalge Ascophyllum nodosum wird außerdem geschätzt, um die tägliche Maulhygiene als Ergänzung zur Zahnpflege zu unterstützen.

Kelp, die Braunalge für die Maulhygiene

Kelp ist ein Sammelbegriff für große Braunalgen, die in kühlen Küstengewässern wachsen. Diese Gruppe hat in der Tierernährung eine Besonderheit: Sie wird nicht nur wegen ihrer Mineralstoffe geschätzt, sondern seit Langem auch im Zusammenhang mit Zähnen und Maulflora eingesetzt.

Algen werden deshalb gern über das Futter gegeben, als Ergänzung zur täglichen Zahnpflege. Mit der Braunalge Ascophyllum nodosum im Futter hat sich auch eine Studie beschäftigt.

Quelle: Gawor J. et al. (2018), Frontiers in Veterinary Science.

Herkunft und Qualität

Algen nehmen alles auf, was im Wasser gelöst ist, die wertvollen Nährstoffe ebenso wie unerwünschte Stoffe. Damit steht und fällt die Qualität mit dem Erntegebiet und mit der Kontrolle des Rohstoffs.

Wir arbeiten seit vielen Jahren mit denselben, festen Lieferanten zusammen. Deren Ware ist rückstandskontrolliert und wird von uns zusätzlich in unabhängigen Laboren geprüft, bevor sie in die Produktion geht.

Häufige Fragen zu Algen

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Die Inhalte dienen der Information und ersetzen keine Beratung durch eine Tierarztpraxis. Unsere Produkte sind Ergänzungsfuttermittel für Hunde. Sie ersetzen keine tierärztliche Untersuchung oder Behandlung. Hat dein Hund Beschwerden, wende dich bitte an deine Tierarztpraxis.

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