Den Hund an die Leine oder nicht ?
Die Leine ist auch dazu da, um eine Verbindung zwischen Mensch und Hund fürsorglich zu schaffen. Man sollte sie aber keinesfalls dazu benutzen, den Hund zu maßregeln oder unkontrolliert daran zu reißen. Andererseits ist sie natürlich auch kein Mittel, um sich an ihr festzuhalten und sich von seinem Hund durch die Gegend ziehen zu lassen.
Akzeptiert der Hund die Leine als Teil seines Alltags
Viele Halterinnen und Halter meinen, dass der Hund es ihnen übel nehmen könnte, wenn man ihn anleinen will. Beispielsweise wenn er gerade mit anderen Hunden spielt. Sie denken, dass das Tier das als negativ empfindet, wenn es keineswegs mehr frei herumtollen kann. Fachleute aus der Tierpsychologie sehen das jedoch als Beispiel dafür, wie sehr wir Hunde unbewusst vermenschlichen. Tatsächlich verbinden wir selbst mit der Leine eine Unfreiheit. Bei einer guten Beziehung zwischen Mensch und Hund macht es dem Tier gar nichts aus, an der Leine neben seinem Menschen herzulaufen. Im Gegenteil, oft genießt er es sogar, da es seiner Natur entspricht, uns fürsorglich zu folgen.
Die Entscheidung für oder gegen die Leine fürsorglich treffen
Das sollte eigentlich gar kein Thema sein, da die meisten Hunde in einer Umgebung leben, wo sie sowieso zumindest zeitweise an der Leine gehen müssen. Darum ist es ein ratsamer Weg, jeden Vierbeiner von Anfang an mit ihr fürsorglich vertraut zu machen. Dann stellt sie für ihn etwas ganz Normales dar. Viele denken, ein Hund fühle sich nur dann gut, wenn er ohne Leine neben einem herlaufen kann. Es ist jedoch so, dass eine Leinenlosigkeit keineswegs automatisch Freiheit bedeutet.
Gut erzogene Hunde, die jederzeit abrufbar sind, benötigen in einer sicheren Umgebung oft keinerlei Leine. In ländlichen Gebieten fühlen sich viele Hunde besonders wohl. Bei Besuchen in der Stadt ist das Anleinen jedoch oft ein sinnvoller, rücksichtsvoller Weg gegenüber anderen Menschen, die keineswegs immer verstehen, dass ein Hund auch ohne Leine gehorchen kann. Das gelingt, wenn man das Tier als Hund behandelt und fürsorglich erzieht. Ein Hund ist von Natur aus kein Wegläufer, kein Kläffer und kein aggressives Tier. Er ist ein treuer Freund des Menschen, wenn man diese Freundschaft zulässt, respektvoll mit ihm umgeht und ihn keineswegs vermenschlicht.
- Leine als vertrauensvolle, fürsorgliche Verbindung nutzen
- Vermeidung von Vermenschlichung beim Thema Freilauf im Alltag
- Frühzeitige Gewöhnung an das fürsorgliche Mitlaufen an der Leine
- Gegenseitiger Respekt als Basis für Gehorsam und Bindung
Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und der fürsorglichen Stärkung der Bindung zwischen dir und deinem Hund.
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Die Inhalte der Artikel dienen ausschließlich der allgemeinen Information und ersetzen nicht die Diagnose oder Behandlung durch eine Tierärztin oder einen Tierarzt. Diese Informationen stellen keine medizinische Beratung dar und dürfen auch nicht als eine solche verstanden werden.