Träumen unsere Hunde? Ja sie tun es!

Fast jeder Hundebesitzer hat es schon einmal beobachtet: Der Hund liegt tief schlafend im Körbchen, doch plötzlich zucken die Pfoten, die Augen bewegen sich unter den Lidern, es wird leise gewufft oder geknurrt, und manche schnappen sogar nach einem Phantom in der Luft. Doch tun unsere Vierbeiner das wirklich, weil sie träumen – oder sind das nur körperliche Reflexe?
Träumen Hunde wirklich?
Die Wissenschaft sagt ganz klar: Ja! Hunde träumen ähnlich wie wir Menschen. Das bestätigt unter anderem der kanadische Wissenschaftler und Psychologieprofessor Dr. Stanley Coren von der Universität von British Columbia. Er erforscht seit über 40 Jahren das Verhalten von Hunden. Untersuchungen der Gehirnwellen haben gezeigt, dass Hunde im Schlaf die Erlebnisse des Tages verarbeiten und diese nochmals vor ihrem inneren Auge abspielen lassen. Wer also seinen Hund im Schlaf rennen sieht, kann davon ausgehen, dass er gerade einem Ball, einem Hasen oder dem Postboten hinterherjagt. Was genau sie sehen, bleibt natürlich ihr Geheimnis.
Kleine Hunde träumen öfter
Interessanterweise hat man herausgefunden, dass nicht alle Hunde gleich träumen. Größe und Alter spielen eine Rolle. Kleine Hunde träumen demnach häufiger, aber kürzer als ihre großen Artgenossen. Ein Zwergpudel kann alle 10 Minuten eine neue Traumsequenz haben, während eine Dogge vielleicht nur einmal pro Stunde träumt, dafür aber deutlich länger.
Übrigens: Auch Welpen träumen extrem viel, da sie jeden Tag unzählige neue Eindrücke verarbeiten müssen. Schlaf ist für Hunde essenziell, um Erlebtes zu speichern und das Nervensystem zu regenerieren. Deshalb sollte man einen träumenden Hund auch niemals wecken – so niedlich das Zucken auch aussehen mag.
Unsere tägliche Inspiration sind die besonderen Momente mit unseren Hunden. Hier teilen wir diese Begeisterung und laden dazu ein, auch auf unseren Socials Teil der DOG FIT Community zu werden.
Die Inhalte der Artikel dienen ausschließlich der allgemeinen Information und ersetzen nicht die Diagnose oder Behandlung durch eine Tierärztin oder einen Tierarzt. Diese Informationen stellen keine medizinische Beratung dar und dürfen auch nicht als eine solche verstanden werden.