Spielen ist für Hunde wichtig
Wer Hunde beobachtet, merkt schnell, dass sie einem inneren Drang folgen, herumzutollen, zu laufen und zu jagen. Über den Sinn und die Funktion, auch im Verhältnis zum Menschen, haben sich schon Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler viele Gedanken gemacht. Sie haben herausgefunden, dass das schon immer so war und es den Tieren sozusagen in die Wiege gelegt wird.
Das gilt ebenfalls für viele weitere Tierarten
Vor allem junge Tiere wie Kätzchen und Fohlen, aber auch ausgewachsene Tiere vieler Arten, behalten ihren Spieltrieb bei. Sowohl das Spielen mit Bällen und weiteren Gegenständen als auch die Interaktion mit Artgenossen ist besonders für Hunde ein großes Vergnügen. Spielen ist jedoch nicht nur ein Zeitvertreib, sondern es dient als wichtiges Bewegungstraining, um sich gut entwickeln zu können und körperlich fit zu bleiben.
Die Bezugsperson als Partnerin und Partner beim Spiel
Da es meist so ist, dass Hunde nicht ständig mit Artgenossen zusammenleben und spielen können, ist es wichtig, dass der Mensch die Rolle des Mitspielers übernimmt. Dabei sollte man darauf achten, dass sich der Spieltrieb auch dem jeweiligen Alter des Hundes anpasst. In den ersten Lebensmonaten sind die Tiere sehr auf spielerische Zuwendung angewiesen. Im höheren Alter brauchen Hunde das nicht mehr so dringend, doch der Drang zu tollen und zu laufen bleibt meist ein Leben lang vorhanden. Spielen ist zudem ein sehr guter Weg, um die Beziehung zum Hund zu stärken und zu vertiefen. Auch die Halterinnen und Halter lernen dabei, das Verhalten besser zu verstehen, und empfinden selbst Freude, wenn der Hund Spaß hat.
- Förderung der körperlichen Fitness und Agilität
- Stärkung der emotionalen Bindung zwischen Mensch und Hund
- Entwicklung des Sozialverhaltens durch gemeinsames Spiel
- Geistige Auslastung und Vorbeugung von Langeweile
Womit man den Hund sinnvoll beschäftigen kann
Es muss nicht unbedingt ein teures Spielzeug sein, da das Angebot zwar groß ist, aber oft auch einfache Dinge genügen, wie zum Beispiel ein Ball, eine Frisbeescheibe oder ein Stock. Ein guter Tipp ist eine Socke. Da riecht der Hund, dass sie von seiner Bezugsperson stammt, und deshalb ist sie oft sehr beliebt. Man kann das Tier daran zerren lassen oder es suchen lassen. Viele Hunde sind ganz wild auf Socken und verstecken diese, wann immer sie welche erwischen, oder verbuddeln sie sogar im Freien.
Sportliche Aktivitäten als Ergänzung
Man kann mit seinem Hund natürlich auch zu sportlichen Aktivitäten in einen Verein gehen, wobei das Hindernistraining sehr beliebt ist. Dabei läuft man jedoch eventuell Gefahr, dass, wenn man etwa an Wettkämpfen teilnimmt, der Hund überfordert wird oder sich sogar verletzt. Das möchte man seinem geliebten Vierbeiner natürlich nicht antun.
Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und der Förderung eines aktiven, freudigen Lebens für deinen Hund.
Unsere tägliche Inspiration sind die besonderen Momente mit unseren Hunden. Hier teilen wir diese Begeisterung und laden dazu ein, auch auf unseren Socials Teil der DOG FIT Community zu werden.
Die Inhalte der Artikel dienen ausschließlich der allgemeinen Information und ersetzen nicht die Diagnose oder Behandlung durch eine Tierärztin oder einen Tierarzt. Diese Informationen stellen keine medizinische Beratung dar und dürfen auch nicht als eine solche verstanden werden.