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Gut verstehen mit deinem Vierbeiner

Ein Hund und ein Mensch in einer vertrauensvollen Interaktion Der Hund ist viel mehr als nur ein tierischer Begleiter. Er ist unser bester Freund, unser Kumpel und unser geschätztes Familienmitglied. Doch nicht immer ist alles perfekt. Was kann man tun, um das Miteinander zu verbessern? Der Hund wird den Menschen so viel wie möglich beobachten. Genau das sollte sein Mensch ebenfalls tun.

Die Erziehung des neuen Familienmitglieds

Viele Menschen beginnen direkt mit der Erziehungsarbeit. Von Fachleuten wird jedoch gesagt, dass es viel wichtiger ist, den Hund sich erst einmal einleben zu lassen. Zuerst sollte man eine Basis für Vertrauen und Bindung aufbauen, und erst danach folgt die eigentliche Erziehungsarbeit. Natürlich sollten kleinere Grundregeln trotzdem von Anfang an gelten. Wenn der Hund beispielsweise nicht auf das Sofa darf, muss man gleich zu Beginn eine klare Grenze ziehen. Ebenso sollte kein Futter vom Tisch gegeben werden, sofern das nicht erwünscht ist. Die intensive Erziehung kann man jedoch ruhig einige Zeit zurückstellen.

Sicherheit und Selbstbewusstsein fördern

Gerade bei etwas unsicheren oder ängstlichen Hunden ist es wichtig, dass eine Bezugsperson ihnen die nötige Sicherheit bietet. Beispielsweise kann es sein, dass der Hund plötzlich Angst verspürt, durch eine enge Gasse zu laufen. In diesem Fall sollte man selbstbewusst vorangehen, damit der Hund weiß, dass er nichts zu befürchten hat. Sobald er sich einmal getraut hat, sollte man ihn loben und die Gasse immer wieder gemeinsam durchqueren, bis das Tier kein Problem mehr damit hat.

Routinen im Alltag sinnvoll gestalten

Hier ist es auch angebracht, im alltäglichen Miteinander gewisse Routinen zu schaffen. Man kann zum Beispiel ungefähr um die gleiche Zeit füttern oder spazieren gehen. Auch der Schlafplatz sollte immer an derselben Stelle bleiben. Das gibt einem unsicheren Hund mehr Sicherheit. Doch bitte gib Acht: Bei einem sicheren, extrovertierten Hund sollte man genau das Gegenteil tun und so wenig Routinen wie möglich schaffen. So bleibt man für das Tier unvorhersehbarer und damit auch spannender.

  • Aufbau einer soliden Basis aus Vertrauen und Sicherheit
  • Geduldige Eingewöhnung vor dem Start der intensiven Erziehung
  • Konsequente Einhaltung wichtiger Grundregeln von Beginn an
  • Individuelle Gestaltung von Routinen je nach Charakter des Hundes

Die Bindung zwischen Hund und Mensch stärken

Ganz wichtig ist es für eine vertrauensvolle Bindung, dem Hund den nötigen Schutz bei Gefahren zu bieten. Das fängt häufig schon in der Welpenschule an. Wenn es einem Welpen zu viel wird, kommt er ganz natürlich zu seiner Bezugsperson gelaufen. Leider bemerken manche Halterinnen und Halter das nicht und gehen nicht darauf ein. So entsteht für den Hund der Eindruck, dass er von seinem Menschen keine Hilfe bekommt und allein durch die Situation gehen muss. Das kann für die wichtige Bindungsarbeit negative Folgen haben. Das gilt natürlich nicht nur für Welpen, sondern gleichermaßen für erwachsene Hunde.

Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und der Förderung einer tiefen, gesunden Beziehung zwischen dir und deinem Hund.


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