Der Futterklau bei Hunden
Wer kennt das nicht? Bei vielen Hunden ist es, als ob sie ständig hungrig wären. Sie nutzen jede Gelegenheit, um an Essbares zu kommen, zum Beispiel Krümel auflesen oder im unbeachteten Augenblick die Wurst vom Teller stibitzen. Besonders große Hunde haben es da einfach. Es gibt die skurrilsten Erlebnisse, vom frisch gebackenen Kuchen auf der Anrichte bis hin zur frisch gekauften Wurst, die man nicht schnell genug hochgelegt hatte.
Tipps und Tricks für einen diebstahlsicheren Haushalt
Wenn es nichts zu entwenden gibt, kommt der Hund erst gar nicht auf dumme Ideen. Früchte sollten daher in einen Hängekorb gelegt werden. Wurst und Käse holst du am besten erst unmittelbar vor dem Verzehr aus dem Kühlschrank, und Kekse bewahrst du in festen Dosen auf. Auch das hündische Futter sollte nur in verschlossenen Behältern gelagert werden. Lass den gedeckten Tisch keine Minute aus den Augen, denn Hunde nutzen jeden Moment, in dem Herrchen oder Frauchen abgelenkt ist, sofern sie nicht konsequent erzogen wurden.
Die Besitzverhältnisse beim Essen klären
Mach deutlich, dass die Mahlzeit, die für die Menschen gedacht ist, auch nur diesen gehört. Notorische Diebe von Lebensmitteln brauchen ein klares Nein, das je nach Sensibilität auch einmal herb und mit deutlicher Stimme gesprochen werden darf. Zum Üben kannst du ein ausgelegtes Brötchen nutzen. Wenn das Tier sich anschickt, es zu nehmen, versperre ihm den Weg. Tritt hoch aufgerichtet entgegen und nutze ein Stoppsignal. Nimm das Brötchen anschließend an dich, um zu zeigen, dass es dir gehört.
- Lebensmittel sicher in Behältern und Schränken verstauen
- Klares, deutliches Nein bei unerwünschtem Verhalten
- Zuweisung eines festen Platzes während der Mahlzeiten
- Konsequenter Verzicht auf das Füttern direkt vom Tisch
Feste Rituale fördern die Entspannung beim Essen
Bring dem Hund bei, dass er bei deinen Mahlzeiten nicht unmittelbar dabei sein soll und insbesondere nicht unter dem Tisch bettelt, was ein sehr beliebtes hündisches Vorgehen ist. Weise dem Tier am besten einen festen Platz im Wohn- und Esszimmer zu, auf den es sich zurückziehen kann und muss, wenn du den Tisch deckst und isst. Dort kann der Hund einen Kauknochen erhalten, bis alle Speisen vom Tisch weggeräumt sind. Da Hunde äußerst klug sind, wird dein Tier bald wissen, dass die Essenszeit der Menschen den Rückzug bedeutet.
Konsequenz als Schlüssel gegen das Betteln
Vor dem eigentlichen Diebstahl steht oft das Betteln und das Erhörtwerden. Wurde einmal ein Häppchen vom Tisch gegeben, wird der Hund künftig jeden Bissen anstarren und versuchen, die Menschen mit einem jämmerlichen oder durchbohrenden Blick zu hypnotisieren. Bevor man schwach wird, was das Tier natürlich genau weiß, solltest du das Füttern vom Tisch oder der Küchenanrichte absolut unterlassen. Solltest du das nicht übers Herz bringen, schließe lieber die Türen und lass den Hund draußen warten. Ein Hund bleibt am Ende eben doch ein Hund, und wir sollten das in unserer Erziehung stets im Hinterkopf behalten.
Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und der Unterstützung für einen entspannten Alltag ohne bettelnde Vierbeiner.
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Die Inhalte der Artikel dienen ausschließlich der allgemeinen Information und ersetzen nicht die Diagnose oder Behandlung durch eine Tierärztin oder einen Tierarzt. Diese Informationen stellen keine medizinische Beratung dar und dürfen auch nicht als eine solche verstanden werden.