Zuviel Baden will kein Hund
Manche Hunde reagieren verständlicherweise mit Unmut, wenn sie gebadet, mit modernem Shampoo behandelt und trocken geföhnt werden. Das sollte man auch der Gesundheit des Fells zuliebe einmal kritisch überdenken. Daher ist es nicht verwunderlich, wenn das Tier nach einer solchen Prozedur beleidigt oder traurig wirkt. Ich möchte zu bedenken geben, dass ein Hund in der freien Natur niemals ein Bad mit künstlichen Reinigungsmitteln nehmen würde. Was für unsere menschlichen Nasen angenehm duftet, kann für die hochsensiblen Sinne des Hundes eine echte Belastung darstellen.
Wann ein Bad für den Hund sinnvoll ist
Natürlich gibt es gute Gründe für ein Bad, wie zum Beispiel einen Befall mit Flöhen. Auch kommt es vor, dass sich ein Hund in einem Schlammloch oder sogar in einem Misthaufen verirrt. In solchen Fällen ist eine Reinigung durchaus angebracht. Wir empfehlen dir jedoch, auf das Föhnen zu verzichten. Hundefell besitzt die Eigenschaft, von selbst zu trocknen, und das ist weitaus schonender als heiße Luft. Zu warme Luft trocknet das Haar aus und macht es struppig und spröde.
- Vermeidung von unnötigen Bädern zur Erhaltung des natürlichen Hautschutzes
- Verzicht auf den Föhn zur Schonung der Haarstruktur und der Haut
- Erhalt der wichtigen isolierenden Eigenschaften der Unterwolle
- Respektierung des natürlichen Eigengeruchs für das hündische Sozialgefüge
Der natürliche Schutz des Hundefells
Gegen medizinisch notwendige Bäder ist selbstverständlich nichts einzuwenden. Dennoch sollte man mit der Verwendung von Shampoo, auch mit speziellem Hundeshampoo, eher sparsam umgehen. Die Haare unserer Hunde besitzen bei Kälte und bei Wärme eine thermoregulierende Beschaffenheit, die am besten ohne chemische Zusätze funktioniert. Reinigungsmittel können zudem der warmen und wasserabweisenden Unterwolle schaden und das Wohlbefinden des Tieres beeinträchtigen. Das möchte sicher niemand seinem geliebten Gefährten antun.
Zudem sollte man sich einmal in die Lage des Hundes versetzen, wenn er nach Rosen statt nach Hund riecht. In der hündischen Gesellschaft könnte das zu Irritationen führen. Weder bei den Artgenossen in der Nachbarschaft noch bei anderen Begegnungen wird ein künstlicher Duft positiv wahrgenommen. Ein Hund sollte eben wie ein Hund riechen und nicht wie eine Blume.
Unsere tägliche Inspiration sind die besonderen Momente mit unseren Hunden. Hier teilen wir diese Begeisterung und laden dazu ein, auch auf unseren Socials Teil der DOG FIT Community zu werden.
Die Inhalte der Artikel dienen ausschließlich der allgemeinen Information und ersetzen nicht die Diagnose oder Behandlung durch eine Tierärztin oder einen Tierarzt. Diese Informationen stellen keine medizinische Beratung dar und dürfen auch nicht als eine solche verstanden werden.