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Der Befall vom Hund durch Haarlinge

Hund mit Fellparasiten

Die Haarlinge gehören zur Gruppe der Ektoparasiten und ernähren sich, nicht wie die Flöhe oder Zecken vom Blut des Hundes, sondern von den Drüsensekreten auf der Haut des Tieres. Generell stellen die Haarlinge keine große Gefahr dar, jedoch sollte beim Entdecken dieser Fellparasiten, was mit dem bloßen Auge kein Problem ist, schnell gehandelt werden. Zudem sind Haarlinge häufig ein Hinweis auf einen erhöhten Bedarf in Bezug auf den Allgemeinzustand und die Vitalität des Hundes.

Wie wird der Hund von Haarlingen befallen?

Die Haarlinge verbreiten sich durch den direkten Kontakt von Hunden. Sind die Parasiten einmal auf den Hund übergesprungen, nisten sie sich im Fell des neuen Wirts ein. Sehr häufig kommt es durch den Kontakt mit verwahrlosten Tieren oder gar Streunern zu einem Befall mit den Haarlingen, daher sollte der Hundehalter diesen Kontakt so gut es geht vermeiden.

Was kann gegen die Haarlinge getan werden?

Eine regelmäßige Fellpflege und eine ausgewogene Ernährung stellen sehr gute unterstützende Maßnahmen dar. Sollte es trotz dieser Maßnahmen dennoch zu einem Befall mit Haarlingen kommen, so finden sich in der Apotheke spezielle Tinkturen und auch Hundeshampoos, mit deren Hilfe die Parasiten bekämpft werden können. Auch die nähere Umgebung des Hundes, wie beispielsweise die Hundedecke, muss unbedingt gereinigt werden, denn auch dort nisten sich die Haarlinge gerne ein! Die Behandlung des Fells mit dem Mittel gegen die Haarlinge muss zudem nach ein bis zwei Wochen wiederholt werden, da die Haarlinge auch Eier in das Fell des Hundes legen, die erst nach einiger Zeit schlüpfen. Mit der wiederholten Fellpflege können auch die frisch geschlüpften Haarlinge beseitigt werden.

Parasiten, die Fellpflege und die Vitalität

In vielen Fällen weisen Parasiten wie die Haarlinge auf einen erhöhten Bedarf an Vitalstoffen des Hundes hin. Daher ist jeder Hundehalter gut beraten, die ernährungsphysiologische Unterstützung der Vitalität seines Tieres zu beachten. Eine ausgewogene Ernährung und eine spezielle Zusatznahrung mit wichtigen Nährstoffen können hierbei bereits sehr gute Dienste leisten. Zudem muss sich der Hundehalter natürlich auch regelmäßig der Fellpflege bei seinem Hund widmen, denn auch durch ein gesundes Fell kann die natürliche Abwehr des Hundes unterstützt werden.

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