Muskelverspannungen bei Hunden – Tipps!

Auch für unsere Hunde gilt: Übergewicht, Allergien sowie Rücken- und Gelenkerkrankungen wirken sich massiv auf die Lebensqualität aus. Das Wohlbefinden leidet. Was die meisten gar nicht bedenken: Auch Hunde können unter Alltagsstress leiden, genau wie wir Menschen. Hunde sind extrem sensibel und spüren die Stimmungen ihrer Besitzer. Oft übertragen wir ungewollt unseren Frust, Hektik und negative Energie auf die Tiere. Die Folge: Der Hund „macht dicht“ und leidet unter schmerzhaften Muskelverspannungen.
Mögliche Ursachen für Muskelverspannungen
Verspannungen können vielfältige Ursachen haben, natürlich nicht nur psychischen Stress. Oft sind die Gründe ganz banaler Natur, wie Fehl- oder Überbelastungen. Das können Kleinigkeiten sein, etwa ein Halsband, das auf den Kehlkopf drückt, oder ein Geschirr, das die Schulterbewegung einschränkt. Hier kann also manchmal Entwarnung gegeben werden: Es muss sich nicht immer gleich um eine schwere Gelenkerkrankung handeln.
Der physiologische Ablauf ist jedoch meist gleich: Der Auslöser (z. B. ein schlecht sitzendes Geschirr oder eine Zerrung) verursacht einen lokalen Schmerz. Um diesen Schmerz zu vermeiden, nimmt der Hund eine Schonhaltung ein und spannt unbewusst den Körper an. Geschieht das langfristig, kommt es zu einer chronischen Muskelverspannung und Verhärtung (Myogelose). Die Muskulatur kann sich im Laufe der Zeit verkürzen, was die Beweglichkeit einschränkt und wiederum neue Schmerzen verursacht. Ein Teufelskreis beginnt.
Sanfte Behandlungsmethoden für Hunde
Glücklicherweise gibt es verschiedene Behandlungen, die effektiv Abhilfe schaffen und die Fellnase wieder entspannen können. Viele Techniken, die wir aus der Humanmedizin kennen, funktionieren auch wunderbar bei unseren Vierbeinern:
- Klassische Massage: Hierbei werden mit den Händen Haut, Unterhaut und Muskulatur geknetet und ausgestrichen. Richtig angewendet, wirkt dies durchblutungsfördernd, schmerzlindernd und entspannend. Tipp: Wer es selbst machen will, sollte sich die Griffe von einem Hundephysiotherapeuten zeigen lassen, um nicht versehentlich Schmerzen zu verstärken.
- Akupressur: Im Gegensatz zur Akupunktur arbeitet man hier nicht mit Nadeln, sondern mit sanftem Fingerdruck auf bestimmte Energiepunkte (Meridiane), um Blockaden zu lösen.
- Reiki: Auch energetische Arbeit wie Reiki (eine alte japanische Heilkunst) kann bei Hunden erstaunliche Ergebnisse erzielen. Richtig angewandt, beruhigt es das Nervensystem, löst emotionale Anspannungen und gibt neue Kraft.
- Licht- und Farbtherapie: Diese sanften Methoden eignen sich gut zur Unterstützung und Vorbeugung. Je nach Farbe (z. B. Rot für Wärme/Durchblutung, Blau für Entspannung) werden bestimmte Körperstellen bestrahlt.
- Aromatherapie: Was uns Menschen guttut, kann auch Hunden helfen – aber Vorsicht ist geboten! Hunde haben viel feinere Nasen. Eine sanfte Massage mit einem hochwertigen, für Hunde geeigneten Aromaöl (stark verdünnt!) kann Beschwerden lindern.
Nicht zuletzt ist eine angemessene sportliche Betätigung zum Aufbau und der Kräftigung der Muskeln essenziell. Denn nur eine starke Muskulatur kann das Skelett stützen und Verspannungen vorbeugen.
Unsere tägliche Inspiration sind die besonderen Momente mit unseren Hunden. Hier teilen wir diese Begeisterung und laden dazu ein, auch auf unseren Socials Teil der DOG FIT Community zu werden.
Die Inhalte der Artikel dienen ausschließlich der allgemeinen Information und ersetzen nicht die Diagnose oder Behandlung durch eine Tierärztin oder einen Tierarzt. Diese Informationen stellen keine medizinische Beratung dar und dürfen auch nicht als eine solche verstanden werden.