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Sommerurlaub mit dem Hund

Ein glücklicher Hund, der die Freiheit und die Aussicht in den Bergen genießt Auf in den Urlaub! Es gibt viele Möglichkeiten, insbesondere hier in Deutschland. Es gibt Hotels, die Hunde erlauben, Ferienhäuser, Ferienanlagen und noch viele weitere Optionen. Ebenso kannst du dich unabhängig machen und beispielsweise mit dem eigenen oder einem gemieteten Wohnmobil auf die Reise gehen, um einen Abenteuer-Campingurlaub zu starten. Ich möchte dir dabei helfen, dass diese Zeit für dich und deinen Hund völlig entspannt verläuft.

Caravaning mit deinem Hund fürsorglich planen

Das stellt eine perfekte Kombination für eine Auszeit dar. Egal wohin die Reise führt und wo du das Wohnmobil abstellst, ob in den Bergen oder in den Dünen. Beim Campingurlaub fühlen sich freiheitsliebende Menschen und Tiere gleichermaßen wohl. Alle Mitreisenden sind der Natur nahe, und man fühlt sich im eigenen kleinen Zuhause am wohlsten. Besonders dem Hund gefällt es, mit seinem Rudel unterwegs zu sein. Doch ganz einfach ist das nicht immer. Vor dem Urlaub solltest du dir Gedanken machen, wie du das Fahrzeug ausstattest, damit sich dein Tier auf der langen Reise wohlfühlt. Wichtig ist bei Reisen ins Ausland, die Richtlinien für das jeweilige Land zu beachten. Das Reisen selbst läuft meist unkompliziert ab. Es gibt jedoch einige Dinge, die du beherzigen solltest. Gesetzlich vorgeschrieben ist, dass Hunde während der Fahrt im Wohnmobil gesichert werden. Das kann beispielsweise mit einem Geschirr erfolgen, das im Gurtschloss fixiert wird. Ebenso ist eine Box oder eine Hundegarage im Heck möglich.

Wichtig ist zudem, dass bei der Einreise in ein anderes Land der Europäischen Union ein von der tierärztlichen Praxis ausgestellter Heimtierausweis mit gültiger Tollwutimpfung vorliegen muss. Zudem müssen die Tiere gechipt sein. In jedem Land gelten zudem unterschiedliche Regeln zur Pflicht für Leinen und Maulkörbe. Das sollte unbedingt vorab geklärt werden, um keine unliebsamen Überraschungen zu erleben.

Auf dem Campingplatz angekommen, zeigen sich deutliche Unterschiede im Angebot. Manche Plätze bieten einfachen Standard, während andere richtigen Luxus bereithalten. Stationen für Hunde mit Kotbeuteln, Hundefutter im Laden und Wassernäpfe an der Rezeption sollten selbstverständlich sein. Vermehrt finden sich auch Hundeduschen und spezielle Fahrradanhänger. Manche Plätze sind so hochwertig ausgestattet, dass es sogar Hundesitter, Hundetrainer, Parcours und Hundeambulanzen gibt. Die Hauptsache ist jedoch, dass die Vierbeiner herzlich willkommen sind. Prüfe daher das jeweilige Angebot genau.

Reisekrankheiten bei deinem Vierbeiner verstehen

Ein Hund, der fürsorglich aus dem Autofenster blickt und die frische Luft genießt Oft stellt sich die Frage, wie es um die Reisekrankheit beim Hund bestellt ist. Im Durchschnitt bekommt etwa jedem fünften Hund die Autofahrt nicht gut. Manchen Tieren wird übel und sie müssen sich erbrechen. Viele Hunde spüren das mit ihren feinen Sinnen bereits vor der eigentlichen Abfahrt. Sie zeigen dann Symptome wie Zittern und Hecheln, oder sie winseln und leisten Widerstand beim Einsteigen. Manche verlieren vor Stress sogar Kot oder Harn. Die Reisekrankheit wächst sich laut Fachleuten bei den meisten Hunden im ersten Lebensjahr aus. Danach zeigen sie oft keinerlei Angst mehr beim Fahren. Bei sehr empfindlichen Tieren, die auch später noch leiden, sollte eine tierärztliche Praxis beratend zur Seite stehen. Dort können bei Bedarf Präparate verschrieben werden, die etwa 1 bis 2 Stunden vor der Fahrt gegeben werden. Die Wirkung hält oft zwischen 12 und 24 Stunden an.

Wenn ein Hund lediglich Reiseangst zeigt, ohne sich zu erbrechen, ist eine behutsame, regelmäßige Übung hilfreich. Zur Beruhigung können auch natürliche Mittel und Vitamine helfen. Ein hochwertiges Vitamin-B-Präparat hat sich hierbei äußerst bewährt. Es sollte jedoch bereits einige Wochen vor Reisebeginn verabreicht werden, um dem Nervensystem fürsorglich mehr Stabilität zu verleihen. Du als Halterin oder Halter kannst zudem für ein angenehmes, zugfreies Klima im Auto sorgen. Eine ruhige Fahrweise, regelmäßige Pausen mit Bewegung an der frischen Luft und ausreichend Trinkwasser sind für Mensch und Tier gleichermaßen wichtig. Achte darauf, dass der Hund vor der Fahrt entweder nüchtern ist oder nur eine äußerst leichte Kost erhalten hat.

Unser Tipp: Mit dem Hund zum Bodensee

Der Bodensee bietet durch die Anrainerstaaten Deutschland, Österreich und Schweiz eine große Vielseitigkeit. Schwimmen, Radfahren, Wandern oder Besichtigungen sind hier hervorragend mit Hund möglich. Die meisten Ausflugsziele können gemeinsam besucht werden. Sogar viele Schlösser erlauben den Zutritt mit einem angeleinten Hund. Wer einen spektakulären Ausblick genießen möchte, kann auf den Pfänder fahren. Ein Urlaub am Bodensee ist zudem attraktiv, da man über die Autobahn A81 und die Bundesstraße B31 schnell vor Ort ist. In fast allen Unterkünften und Campingplätzen sind Hunde willkommen. Die Wassertemperatur liegt im Juli bei circa 20 Grad Celsius, was ideal zum Schwimmen ist.

Es gibt zahlreiche Hundestrände, die einen entspannten Aufenthalt ermöglichen. Dazu gehören fürsorglich folgende Orte:

  • Seerhein, Hörnlepark und Schmugglerbucht in Konstanz
  • Der östliche Teil des Badestrandes von Altnau
  • Bereiche in Uhldingen-Mühlhofen
  • Naturstrand neben dem Freibad in Friedrichshafen und in Lindau
  • Campingplatz Gohren in Kressbronn
  • Radolfzell im Herzenbad

Bei vielen Aktivitäten dürfen Hunde angeleint oft sogar kostenlos mitgenommen werden. Das gilt auch für die Bodenseeschifffahrt. Beliebte Ziele sind die Insel Mainau, der Rheinfall von Schaffhausen, die Pfänderbahn in Bregenz oder das Pfahlbaumuseum in Unteruhldingen. Auch Stadtbesuche in Meersburg, Überlingen oder Hagnau sind äußerst reizvoll. Ich wünsche dir viel Spaß und eine erholsame Zeit mit deinem Hund. Bleib gesund!

Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und der fürsorglichen Inspiration für deinen nächsten Urlaub mit deinem vierbeinigen Freund.

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