Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zur Hauptnavigation springen

Kann Dein Hund Dich verstehen?

Ein kleiner Chihuahua, der scheinbar in einem Buch liest Signale und Kommandos sind äußerst wichtig im täglichen Zusammenleben zwischen Hund und Mensch. Nicht nur die weithin bekannten Signale spielen eine Rolle, sondern auch die manchmal unterschätzten Hinweise sind im Alltag sehr nützlich. Hunde sind großartige Spezialisten darin, unsere Körpersprache zu deuten. Ich empfehle dir jedoch, auch einmal zu testen, ob dein Hund ein Signal befolgt, ohne dass er seine Bezugsperson direkt vor sich sieht. Das lässt sich zum Beispiel gut mit einer Milchglastür feststellen. Geh durch die Tür, während der Hund wartet, und nenne Begriffe wie „Platz“, „Sitz“, „Steh“ und weitere gelernte Signale. Man wird häufig überrascht sein, wie viele Wörter außer dem Wort Belohnungshappen ein Tier tatsächlich versteht.

„Lass es“ als lebensrettendes Signal

Beispielsweise ist das Signal „Nein“ sehr bekannt. Es gibt jedoch einige wichtige Abstufungen in der Kommunikation. Stell dir vor, du kommst auf der Straße an einem Haufen Pferdeäpfel vorbei, der für viele Hunde einen echten Leckerbissen darstellt. Ganz zu Beginn solltest du das Signal „Lass es“ nutzen. Eventuell lässt sich das mit einem scharf betonten Laut unterstützen. Der Hund schaut zur Bezugsperson auf, schnuppert aber vielleicht dennoch weiter. In einem solchen Fall folgt ein deutliches „Nein“ und „Lass es“. Sollte das Tier dennoch probieren, ist ein klares „Pfui“ angebracht.

  • Gezielte Nutzung von Abbruchsignalen zur Sicherheit
  • Training der Wortakzeptanz ohne direkten Sichtkontakt
  • Aufbau von Distanzkontrolle durch klare Kommunikation
  • Schutz vor Giftködern und ungesunden Fundstücken

Sinnvolle Übungen zur Festigung der Signale

Hierbei müssen wir schauen, wie man die Botschaft noch besser ausdrücken kann. Eine hilfreiche Übung, die wir häufig vorschlagen, sieht wie folgt aus: Stell auf einer Wiese eine Dose mit Belohnungshappen auf. Nimm die Dose zunächst in die Hand und signalisiere dem Hund mit „Lass es“, dass er daran vorbeigehen soll. Wenn das gelingt, erfolgt sofort eine Belohnung aus deiner Hand. In einem nächsten Schritt stellst du die Dose auf den Boden und gehst selbst ein Stück weit weg. Auch hier sollte die Übung mit dem entsprechenden Signal erfolgreich abgeschlossen werden. Ein gut trainiertes „Lass es“ kann in brenzligen Situationen tatsächlich lebensrettend sein.

Unterschiedliche Signale für den sicheren Weg

Wichtig ist zudem der Unterschied zwischen den Signalen „Fuß“ und „Bei“. Grundsätzlich steht der Schutz des Hundes an erster Stelle. Das gilt auch gegenüber anderen Personen, die uns begegnen. Wir werden im Alltag häufig mit Menschen konfrontiert, die ungefragt streicheln oder füttern möchten. Der Schutz gilt jedoch ebenso vor anderen Hunden, insbesondere bei Begegnungen an der Leine. Daher halte ich es für sinnvoll, wenn der eigene Körper bei einer Konfrontation mit anderen Hunden, Joggern, Personen mit Kinderwagen oder Radfahrern als schützende Barriere dazwischen ist.

In solchen Momenten sollten wir unseren Hund an die jeweils andere Körperseite nehmen, und zwar immer hinten herum, mit dem Signal „Fuß“ für links und „Bei“ für rechts. So gibt es verschiedene Signale, die man für ein harmonisches Miteinander trainieren sollte. Wir begleiten dich gerne dabei, die Kommunikation mit deinem Vierbeiner stetig zu verbessern.


Produkthinweis: DOG FIT by PreThis® CARE senior & VITAMIN B Kombiset 🛒 – Bedarfsgerechtes Ergänzungsfuttermittel für ältere Hunde mit sorgfältig abgestimmten Mikronährstoffen für den Bewegungsappart, das Nerven- und Immunsystem und den Stoffwechsel. Frei von unerwünschten Zusätzen und Konservierung. Jetzt im Shop entdecken:

Zum Senior Kombiset im Shop

Kommentarbereich
Wir freuen uns auf deinen Kommentar
Jeder Kommentar wird vor der Veröffentlichung sorgfältig geprüft, um sicherzustellen, dass er unserer Netiquette entspricht und thematisch relevant ist.
Datenschutz
Weitere Beiträge