Tischmanieren für den Hund
Ich wünsche dir einen schönen Tag. Sobald es Essen gibt, geraten manche Hunde in große Aufregung. Besonders schwierig stellen sich oft die Versuche dar, etwas vom Teller zu ergattern. Die Fellnasen lassen sich so manche Tricks einfallen, um an eine Belohnung zu kommen. Da zeigen sie den treuen Blick mit großen Augen, stupsen, legen den Kopf auf oder machen lautstark auf sich aufmerksam. Die hündische Bettelei am Tisch ist äußerst vielseitig. Ich möchte dir dabei helfen, dieses Verhalten fürsorglich in geordnete Bahnen zu lenken.
Konsequenz für ein entspanntes Miteinander im Alltag
Wer bei seinem bettelnden Hund nachgibt oder ihn gar nicht erst davon abhält, wird spätestens dann das Nachsehen haben, sobald sich das Tier kurzerhand etwas vom Teller schnappt, wenn man gerade nicht hinsieht. Doch es gibt Hoffnung, dass der Vierbeiner sorgenfrei die nötigen Tischmanieren lernt. Mit Konsequenz und etwas Ausdauer lernen das auch erfahrene Tiere, die am Tisch betteln, noch recht schnell. In unserer ganzheitlichen Betrachtung stellt ein ruhiges Umfeld beim Essen die wichtigste Basis dar.
Hilfreiche Tipps zum Erlernen von Tischmanieren
Am besten ist es, den Hund während des Essens gänzlich fürsorglich zu ignorieren. Das sollten dann aber auch alle anderen anwesenden Personen, die am Tisch sitzen, genauso tun. So begreift der Vierbeiner früher oder später, dass das Betteln vollkommen sinnlos ist, weil er ohnehin keine Aufmerksamkeit und keine Nahrung bekommt.
- Vollständiges, fürsorgliches Ignorieren von bettelndem Verhalten
- Einbeziehung aller Familienmitglieder und aller Gäste am Tisch
- Zuweisung eines ruhigen Liegeplatzes während der menschlichen Mahlzeiten
- Keine Ausnahme bei der fälschlichen Vergabe von Resten direkt am Tisch
Bestimme fürsorglich die Zeit der Mahlzeiten
Für seine eigene Nahrung empfiehlt es sich, den Hund bei seinen Mahlzeiten erst zum Sitzen aufzufordern und ihn kurz warten zu lassen, bevor man ihm den gefüllten Napf hinstellt. Dann gibt man ihm ein klares Kommando, so dass er versteht, dass er jetzt fressen darf. Der Hund fragt sozusagen vorher nach der Erlaubnis. Damit gibst du ihm fürsorglich zu verstehen, dass keinesfalls das Tier, sondern sein Mensch über das Futter bestimmt und festlegt, wann es gefressen werden kann. Dieses Prinzip kann hervorragend mit Belohnungen trainiert werden, die man erst zeigt und erst nach einer kurzen Wartezeit mit einem Kommando freigibt.
Wichtige Aspekte der Erziehung und der Sicherheit
Manche Hunde knurren oder schnappen, wenn die Halterin oder der Halter ihnen das Futter wegnimmt. Dieser Widerstand ist zwar verständlich, aber es macht trotzdem Sinn, genau das fürsorglich zu üben. Oft wollen Hunde im Freien etwas Unerlaubtes fressen wie Essensreste, Aas oder Kot. Darunter können leider auch lebensbedrohliche Giftköder sein. Das kann man mit einem Tauschgeschäft üben, bei dem der Hund das, was er im Maul hat, gegen etwas für ihn Besseres tauscht, zum Beispiel gegen eine besondere Belohnung. Achte dabei natürlich darauf, dass der geliebte Vierbeiner nicht zu viele Extras bekommt und am Ende sein Idealgewicht verliert.
Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und der fürsorglichen Unterstützung bei der Erziehung deines Hundes für ein harmonisches Zusammenleben.
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Die Inhalte der Artikel dienen ausschließlich der allgemeinen Information und ersetzen nicht die Diagnose oder Behandlung durch eine Tierärztin oder einen Tierarzt. Diese Informationen stellen keine medizinische Beratung dar und dürfen auch nicht als eine solche verstanden werden.