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Erziehungshilfen für Hund und Mensch

Ein Hund, der aufmerksam und freudig an einer Erziehungseinheit teilnimmt Jede Halterin und jeder Halter wünscht sich einen Hund, der gut erzogen ist. Es werden die verschiedensten Hilfen zur Erziehung angeboten, die dabei helfen sollen, dieses Ziel gemeinsam zu erreichen. Dabei ist es oft schwer, die wirklich geeigneten Methoden herauszufinden. Eine große Hilfe ist beispielsweise die Hundepfeife. Ich halte es für äußerst sinnvoll, diese als Signal zum Abrufen einzusetzen. Sie klingt immer gleich und verrät dem Tier nichts über Ihren aktuellen Gemütszustand.

Die Hundepfeife als wertvolle Unterstützung in der Erziehung

Meistens lernt der Hund beispielsweise, bei einem kurzen Doppelpfiff umgehend zu seinem Menschen zu kommen. Egal, wie Sie gerade gelaunt sind – dieser Doppelpfiff wird sich immer gleich anhören, und der Hund kann zuverlässig reagieren. Einen weiteren Vorteil bietet die Hundepfeife gerade in Haushalten, in denen sich mehrere Personen um das Tier kümmern und mit ihm spazieren gehen. So muss der Hund nur dieses eine Signal zum Abrufen lernen. Alle Familienmitglieder nutzen denselben Ton, wenn sie mit dem Hund unterwegs sind.

Ein gewisser Nachteil besteht jedoch darin, dass Sie die Pfeife immer mitführen müssen. Wenn der Hund frei läuft und Sie ihn abrufen möchten, aber die Pfeife vergessen haben, kann das problematisch werden. Ein weiterer Aspekt ist, dass in der Umgebung häufig viele Hundepfeifen genutzt werden, was das Tier verwirren könnte. Ich empfehle Ihnen daher, einen individuellen Ton zum Abrufen zu trainieren. Das kann zum Beispiel ein mehrfacher kurzer Pfiff oder die Abfolge kurz – lang – kurz sein. So unterscheidet sich Ihr Signal deutlich von anderen.

  • Einsatz eines emotionslosen Signals für höhere Zuverlässigkeit
  • Vereinheitlichung der Kommandos innerhalb der gesamten Familie
  • Gezielte Motivation durch abwechslungsreiche Belohnungshappen
  • Prävention von Übergewicht durch Anpassung der Futtermenge

Die motivierende Kraft der Belohnung

Um Ihrem Hund etwas Neues beizubringen, ist es vorteilhaft, wenn Sie ihn gut motivieren können. Nach unserer Erfahrung funktioniert das am besten über das Futter. Belohnungshappen lassen sich leicht mitnehmen, wenn Sie Gassi gehen. Es gibt sogar spezielle Taschen für Belohnungen in jeglicher Form und Farbe. Sie können dabei gut verschiedene Sorten einpacken, denn für den Hund ist es immer spannender, wenn die Belohnung nicht vorhersehbar ist. So weiß er nicht genau, was es heute gibt. An einem Tag können Sie Käsestückchen mitnehmen und an einem anderen Tag vielleicht Trockenfutter oder ähnliche Leckereien.

Bewusster Umgang mit kleinen Aufmerksamkeiten

Gerade bei Hunden, die zu Übergewicht neigen, sollten Sie jedoch genau darauf achten, wie viele Belohnungen Sie geben. Ich rate Ihnen, die Menge, die der Hund zwischendurch oder beim Training erhält, unbedingt von der täglichen Futtermenge abzuziehen. Zu viel Gewicht kann gerade für alte Hunde sehr belastend sein und sich negativ auf den gesamten Organismus auswirken. Es ist wichtig, die aufgenommene Energie im Training auch wieder abzubauen. Wenn der Hund eine neue Fähigkeit lernt, ist es gut, ihn mit Futter zu motivieren. Beim anschließenden Festigen des Erlernten müssen Sie ihn jedoch nicht mehr jedes Mal belohnen und können die Gaben schrittweise reduzieren.


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