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Ein paar Tipps zur Hundeerziehung

Verschiedene Hunderassen

Erfolgreiche Hundeerziehung durch Vertrauen und eine klare Kommunikation.

Die Hundeerziehung stellt ein ungemein breites Feld dar, und sehr schnell schleichen sich bei der Ausbildung des Hundes zahlreiche Fehler ein, die nur schwer zu korrigieren sind. Hierzu gilt es grundsätzlich zu sagen, dass diese Erziehungsfehler natürlich beim Hundehalter und nicht beim Tier zu suchen sind. Die Bestrafung eines Hundes für ein Fehlverhalten stellt zweifelsohne die schlechteste Lösung im Rahmen der Erziehung dar. Nachfolgend findest du einige einfache Tipps für den Alltag.

Konsequenz und Geduld sind die wichtigsten Grundlagen

Keine Hundeerziehung bringt den gewünschten Erfolg, wenn der Hundehalter nicht ohne Ausnahme konsequent bleibt. Auch wenn der Hund auf einen bestimmten Befehl hin einfach nicht gehorchen will, sollte der Halter stets geduldig und beharrlich bleiben. Der Hund sollte sanft, aber bestimmt in die gewünschte Position gebracht werden, damit er die Verbindung zwischen dem jeweiligen Befehl – wie zum Beispiel Sitz – und dem vom Halter gewünschten Verhalten verinnerlicht. Auch sollte der Hund nicht mit einer Flut aus Kommandos überschwemmt werden. Das nächste Signal darf erst angegangen werden, wenn der Hund die gewünschte Reaktion sicher zeigt.

Hunde lernen auf eine andere Weise als wir Menschen

Ein häufiges Beispiel ist, wenn der Hund typische Anzeichen von Angst zeigt und der Halter versucht, das Tier durch übertriebene Zuwendung zu beruhigen. Für viele Laien mag dies die richtige Vorgehensweise sein, doch das Gegenteil ist häufig der Fall. Der Hund kann die Zuwendung als Belohnung wahrnehmen, was ihm bestätigt, dass die Angst in Bezug auf die jeweilige Situation richtig und angebracht ist. Er wird in ähnlichen Situationen immer wieder mit derselben Emotion reagieren. Besser ist es, dem Hund einfach zu zeigen, dass die Angst unbegründet ist. Ein ruhiges und entspanntes Auftreten des Halters erreicht in einer solchen Situation garantiert mehr.

Der Hund kennt kein moralisches Gut oder Böse

Die Vermenschlichung der Tiere stellt einen der weit verbreitetsten Fehler bei der Hundeerziehung dar. Grundsätzlich kennen Hunde kein Gut oder Böse und reagieren aufgrund ihres Erfahrungsschatzes und ihres Instinkts. Der Ausspruch „böser Hund“ erscheint unter diesem Kontext daher nahezu als lächerlich und kontraproduktiv. Dem Hund sollen klare Grenzen gezeigt werden, doch muss der Halter den Drang nach der Vermenschlichung seines Tieres aus seinem Erziehungskonzept konsequent herausstreichen.

  • Bleibe in jeder Situation konsequent und geduldig
  • Vermeide die Bestrafung bei Fehlverhalten
  • Achte auf eine klare und eindeutige Körpersprache
  • Verzichte auf die Vermenschlichung deines Hundes

Die Körpersprache als wichtigstes Werkzeug

Ein wesentlicher Aspekt der Hundeerziehung ist sowohl die Körpersprache des Halters als auch die des Hundes. Im Idealfall sollten bestimmte Kommandos immer mit derselben Körpersprache verbunden sein. Zudem ist es für jeden Hundehalter ratsam, sich mit der Ausdrucksweise von Hunden zu beschäftigen. Nur auf diesem Weg können Missverständnisse zwischen Mensch und Tier effektiv vermieden werden. Eine harmonische Beziehung wächst durch gegenseitiges Verständnis und eine klare Führung im Alltag.


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